- Starksole-Bäder mit UVB 311 nm-Lichttherapie („Tote-Meer-Therapie“): nach einem 20-minütigen 25%-igen Sole-Bad wird eine 311 nm-UVB-Therapie durchgeführt
- PUVA-Bäder: 20-minütiges Bad in 8-Methoxy-Psoralen-Lösung, anschließende Bestrahlung mit UVA-Licht
- Bade-Lichttherapie der Hände und/oder Füße wie unter 1. und 2. ebenfalls möglich
- UVB 311nm und UVA-Kombinationsbehandlung
- Blaulichttherapie („blue light“) bei Aknebehandlung
- Photodynamische Lichttherapie bei aktinischen Präkanzerosen
(Vorstufen des „weißen Hautkrebses“) und Basalzellkarzinom - wIRA-Bestrahlung bei sonst therapieresistenten Warzen der Hände und der Füße

Die Sole oder PUVA Bäder erfolgen nach der Folienmethode:
Diese hat den großen Vorteil, dass man von einem zum anderen Patienten den Wirkstoff oder die
Solekonzentration ändern kann. Dadurch ist ein schneller Wechsel zwischen den Patienten möglich.
Funktionsweise:
Der Patient liegt durch die Folie getrennt vom Wannenwasser in der der Badelösung
Der Druck des Wannenwassers von allen Seiten sorgt für einen gleichmäßigen
Flüssigkeitsfilm am Körper des Patienten. Nach dem Bad wird die Folie samt inhalt entsorgt.
Welche Erkrankungen der Haut können noch mit Bade-Lichttherapie behandelt werden?
- Neurodermitis
- Prurigo-Erkrankungen
- Lichen ruber
- Granuloma anulare
- Parapsoriasis em plaques
- Mycosis fungoides
Derzeit ist die Behandlung dieser Erkrankungen leider noch nicht als Kassenleistung erhältlich, Zulassungsstudien zumindest für die Neurodermitis laufen jedoch.